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Recital mit Klavier, Lieder
und Arien – Trierer
Zeitung
Dass Göetjes eine hervorragende
Sängerin ist, dürfte bekannt
sein und braucht nicht separat erwähnt
zu werden. Sie verfúgt über
eine grossartige Stimme und weiss vorzüglich
damit umzugehen. Ob Mozarts “Das
Veilchen”, Wagners Tannhäuser-Arien
“Dich teure Halle” und “Allmächtge
Jungfrau” oder beethovens Arie
aus Fidelio “Abscheulicher, wo
eilst du hin”, alles war mit Präzision
und grossem Können vorgetragen.
Die fünf Lieder von Richard Strauss
waren uneingeschränkt der Höhepunkt
des Vokalen Programmteils und wurden
in wunderschöner Art, frei von
jedem falschen Pathos interpretiert.
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Benefizkonzert
für Opfer New York, Symphonic Orchestra
Camerata Europeana u.l.v. Klaus-Peter
Hahn, Arien u.a. "Ah! Perfido"/Beethoven
Ein schöner Abend! Das Publikum
wurde reich beschenkt: mit sorgfältig
werkergebender Detailarbeit, mit unaufgesetzter
schlichter Spielfreude und mit einer
konzentrierten Musikalität.
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Luisa
Miller/Verdi – Thüringer
Allgemeine
An Wiebke Göetjes Gesang überrascht
immer wieder, mit welcher Leichtigkeit
sie es versteht, kleine, ach so schwierige
Koloraturen in lyrisches Verströmen
der Stimme oder in dramatische Schärfe
umzuwandeln. Die Andeutung eines Gebets
genügt ihr, um Innigkeit erlebbar
zu machen, mit dem mezza voce zu opererieren,
ein “Piangi, piangi” (mit
dem Verdi in so vielen Opern zu rühren
weiss), um Lyrismen zu zelebrieren.
Doch gleich darauf ist sie wieder eine
grosse, dramatische Tragödien.
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Luisa
Miller/Verdi –
Freies Wort
Wiebke Göetjes gab ihre Partie
jene Konturen, die vor allem bei einer
konzertanten Aufführung unabdingbar
sind. Sie beherrschte ihre stimmliche
Mittel und stellte diese ganz in den
Dienst der zu gestaltender Charakter.
Man hörte jenes für die Italienische
Oper typische Belcanto, dramatische
Höhepunkte ebenso wie hauchzartes
und dennoch ausdruckstarkes Pianissimo.
So gelang es ihr auch ohne Szene, sowohl
die Gefühle als auch die Konflikte
ihrer Figur der Oper nur mit ihren stimmlichen
Mitteln dem Hörer überzeugend
zu vermitteln. Eine imponierende Leistung.
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Tosca/Puccini
– Nordbayerischer
Kurier
Wenn man Intendanten die Frage stellt,
warum sie ein so beliebtes Werk wie
Tosca von Puccini nicht in den Spielplan
aufnehmen, so verweisen sie meist auf
die Schwierigkeit einer entsprechenden
Besetzung der Rolle der Floria Tosca.
Das ist verständlich, denn die
Ansprüche sind gewaltig. Von der
Darstellerin wird erwartet, dass sie
einen lyrischen Grundstock mitbringt,
um die italienische Primadonna darstellen
zu können, für die emotionalen
Ausbrüche wie Eifersucht oder Verzweiflung
muss sie aber Fähigkeiten als dramitischer
Sopran besitzen: liebliches Piano und
ein dramtisches Forte. Soprane mit dieser
Doppelfertigkeit sind mitnichten wie
Sand am Meer zu finden, sodass man meist
mit Kompromissen zu leben hat. Selten
wird man so überzeugende Darstellerinnen
finden wie Maria Callas und Birgit Nilsson.
Am Theater Meiningen hatte nun Wiebke
Göetjes diese schwierige Rolle
zu meistern – und sie gewann nacht
Punkten! Man glaubte ihr jederzeit die
Primadonna eines römischen Theaters.
Überzeugend auch ihre Wut- und
Verzweiflungsausbrüche, zB. Aus
sie entdekt, dass ihr Geliebter erschossen
wurde: “Tu morto, morto!”,
so wie ihre verinnerlichte Piani.
Sie hat hier erfolgreich Glanzpunkte
gesetzt! |
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Tosca/Puccini
– Thüringer Allgemeine
Angesprochen werden auch die Urinstinkte
des Sängers, und genau die wusste
Wiebke Göetjes als Tosca zu nutzen.
Sie labte sich am hinreissenden italienischen
Brio, an der erforderlichen stimmlichen
Kraft, am differenzierten Ausdruck und
vor allem an der Aufgabe, die Oper mit
ihrem Gesang wirklich zu tragen, ohne
Einschränkung, als Star, aber ohne
die ihnen zugeschriebenen Allüren.
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Tosca/Puccini
– Freies Wort
Wiebke Göetjes entwickelt sich
von der äusserlichen, oberflächlichen,
verwöhnten und naiven Diva zur
stolz kämpfenden Frau, um schliesslich
wieder operndivahaft den Gegner sinnlos
zu ermorden. Wiebke Göetjes überzeugt,
macht stimmgewaltig die Entwicklungsschritte
deutlich.
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Tosca/Puccini
– Rhön und Streubote
Wiebke Göetjes fulminante, das
Publikum immer wieder in Verzückung
versetzende Spitzentöne, ihre unnachahmlich
gesetzte und tiefste Betroffenheit ausdrückende
mezza voce, die Kraft, gepaart mit zarter
Innigkeit, das sinnlich gefärbte
Timbre , die wunderbaren ansatzlosen
Aufschwünge in “Vissi d’Arte”
zum Beispiel – insgesamt ein zwingender
Eindruck im ausserordentlichem Format.
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Tosca/Puccini
– Meininger Tageblatt
Im schönsten Belcanto, scheinbar
ohne die gerinsten Schwierigkeiten in
der Höhe wurde in allen Lagen gesungen.
Das “Vissi d’Arte”der
Tosca im zweiten Akt erschien gewisslich
herausgehoben aus der Handlung, im schärfsten
Kontrast zu dem Zigarettenrauchenden
Scarpia in der Innigkeit der Empfindung
und der Leichtigkeit des Gesangs seltsam
entrückt als Selbstausdruck einer
eben doch schöne Seele.
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Tosca/Puccini
– Thüringer Allgemeine
Wiebke Göetjes in der Titelpartie
errang nicht nur als Diva im Stück
einen grossartigen Erfolg. Ihre krafvolle,
doch immer schlank geführte Stimme
strahlt in schwindelerregenden Höhen,
wird aber auch in der Altlage dem Zorn
auf den Widersacher gerecht, vermag
schliesslich, ihren Schmerz in hauchzarte
Töne zu hüllen.
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Ariadne
Auf Naxos/R.Strauss –
Rheinische Post
Um Wiebke Göetjes (Ariadne) und
Frank van Aken (Bacchus) wird man Meiningen
auch an grösseren Häusern
beneiden dürfen.
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Entführung
aus dem Sereil/Mozart
– Freies Wort
Wiebke Göetjes (Konstanze) feiner
Sopran ist in allen Lagen kräftig,
wenngleich man die Mozarttypische Helligkeit
manchmal ein wenig vermisst. Koloraturen
nimmt sie mühelos und ist obendrein
noch gut zu verstehen.
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Entführung
aus dem Sereil/Mozart
– Meininger Tageblatt
Wiebke Göetjes wurde die Partie
der Konstanze anvertraut. Überaus
erstaunlich wie gut die bislang im schweren
Fach sich bewährende Sopranistin
die beide Bravour-Arien mit ihren Koloraturen
meisterte. Weil man auch die G-Moll
Arie beibehielt, konnte vermieden werden,
dass die Darstellung der Konstanze ins
Gesangsakrobatische abglitt.
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Fidelio/Beethoven
– Main Echo
Wiebke Göetjes gestaltete ihre
Leonore zielbewusst und ohne Schnörkel
mit klarer Stimme.
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Tannhäuser/Wagner
– Meininger Tageblatt
Die Göetjes könnte sich als
Elisabeth vielleicht in die Richtung
jener Meningerin hin bewegen, die dieser
Rolle ihr unvergleichlich weiches Timbre
aufzwang: Elisabeth Grümmer.
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Tannhäuser/Wagner
– Freies Wort
Wiebke Göetjes (Elisabeth) und
Jochen Kupfer (Wolfram) singen sich
stimmsicher und klar das Leid aus dem
Leibe.
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Tannhäuser/Wagner
– Thüringer Allgemeine
Wiebke Göetjes als Elisabeth grüsst
strahlend die teuer Halle wieder, mit
Flieder und mit ausgeglichener Gestaltung
und überstrahlt die Ensembles.
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Tannhäuser/Wagner
– Kassel “…Das
Ensemble bietet eine geschlossene Leistung.
Herausragend Wiebke Göetjes Elisabeth!
Wer diese Partie so, dynamisch bis zur
stimmlichen Brüchigkeit auskostet,
gibt zu erkennen, dass ihr dramatischer
Konflikt sich nach innen richtet..”
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Aida/Verdi/Konwitschny
Regie – Freies Wort
Auch die Gegner Konwitschnys konnen
sich nicht der Faszination der Musik
und der Stimmen entziehen. Die Künstler
motivieren sich im Lauf der Handlung
gegenseitig so, dass selbst Skeptiker
sprachlos werden. Die Künstler
auf der Bühne – wissend,
welches Gewicht ihrem persönlichen
Ausdruck im leeren Raum zukommt –
singen sich so in ihre Charaktere, dass
man als Zuhörer ergriffen den Atem
anhält, sie alle sind von einer
Energie beseelt, die der Rezensent so
auf der Meiningen Opernbühne noch
nicht erlebt hat. |
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Aida/Verdi
– Bote von Grabfeld
Wiebke Göetjes vergleichsweise
dunkel timbrierter Sopran neigt auch
in der Höhe nicht zu forcierter
Schärfe. In der Arie “Qui
Radames verra”muss sie bis zum
C3 hoch. Jenseits blosser Stimmakrobatik
transportiert sie hier aber vor allem
eine grosse Spannweite an Emotionen
zwisschen Dramatik und ruhiger Todessehnsucht.
Mit allen Zwischentönen.
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Aida/Verdi
– Rhön und Saalepost
Wiebke Göetjes als Aida, begabt
mit einer Stimme deren Spannweite fasziniert,
in jeder Lage volltönend, ohne
jedwelche spürbare Mühe hinaufkletternd
in Höhen deren Wohlklang besonders
in zartestem Piano bestechend erscheint.
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Aida/Verdi –
Kölner Stadt-Anzeiger
Wiebke Göetjes müsste man,
eingedenk ihrer Kölner Rollenpendants
die Füsse küssen, träte
sie am Offenbachplatz auf.
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Der
Fliegende Holländer/Wagner
– Thüringer
Allgemeine
Wiebke Göetjes entspricht in manchem
der Idealvorstellung Richard Wangers:
“Senta ist ein kerniges nordisches
Mädchen und selbst in ihrer anscheinenden
Sentimentalität ist sie durchaus
naiv” (Wagners Tagebuch). Mit
viel Kraft nahm sie die Ballade vom
“bleichen Mann”. Blitzsaubere
Intonation und Spitzentöne und
stets überlegte Gestaltung bestachen.
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Tz
München, "Hoffmanns Erzählungen"
Tz-Rose für Regiseurin Eszter Szabo
und Antonia-Sängerin Wiebke Göetjes
Publikumsliebling von der ersten Sekunde
an Wiebke Göetjes, ganz in Pink,
mit Blumenreifrock, marzipanernem Sopran
und weicher Grazie: Ein Fleisch gewordenes
Albumbildchen - die witzige, selbstironische
Alternative zur Jammernummer der schwindsüchtigen
Antonia."
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